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Hochzeitsbräuche in Österreich Teil 3

Hochzeitsbrauch©dieHochzeitsplanerei
Mrz 22 2016

Hochzeitsbräuche in Österreich Teil 3

Teil 3 der Miniserie

Der dritte Teil der Serie „Hochzeitsbrauchtum“ widmet sich kurz und knackig den Bräuchen ab Mitternacht nach der Eheschließung. Zugegeben sind beide nicht mehr sehr zeitgemäß, aber finden der Vollständigkeit halber hier trotzdem ihren Platz.

1. Hochzeitsnacht

Fast überall in Österreich wird das Brautpaar mit Klatschen oder Walzerklängen von der Hochzeitsfeier verabschiedet. Das Ehepaar macht sich dann auf, um das erste Mal als Mann und Frau das Ehebett zu teilen. Doch oft muss sich das Brautpaar erst den Weg zum Schlafzimmer erkämpfen. Freunde und Verwandte haben sich große Mühen gegeben, dem Brautpaar das Nachhausekommen zu erschweren. Von vermauerten Eingangstüren bis hin zu zerlegten Betten ist hier der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Dies bereitet dem Brautpaar aber in den meisten Fällen kein Vergnügen und gehört meiner Meinung nach zu den Bräuchen, die man getrost vergessen kann. Und ganz ehrlich, so unter uns: die Hochzeitsnacht hat heutzutage nicht mehr die Aufregung wie früher einmal vielleicht und wird wahrscheinlich etwas überbewertet 😉

2. Morgengabe

Am Morgen nach der Hochzeitsnacht wird in manchen Gegenden der Braut vom Bräutigam ein kleines Geschenk überreicht. Allerdings handelt es sich genau genommen bei der Morgengabe weder um ein zusätzliches Hochzeitsgeschenk, noch um einen Brauch im eigentlichen Sinne. Sie diente eigentlich zur finanziellen Absicherung der Braut, sollte dem Ehemann etwas zustoßen. Der Gegenstand war allein zu ihrer Verfügung. Die Morgengabe war sogar bis 2009 im österreichischen Recht verankert.

 

Nächste Woche geht’s hier weiter mit Teil 4 meiner Miniserie zum Thema Brauchtum:
Bräuche aus aller Welt

 

Herzlichst, eure

Unterschrift©Magdalena Maas-Vavra

Zum Nachlesen:

Teil 1: Hochzeitsbräuche vor der Hochzeit

Teil 2: Hochzeitsbräuche am Hochzeitstag

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