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3 Styling Tipps, die du von royalen Bräuten lernen kannst

Apr 09 2018

3 Styling Tipps, die du von royalen Bräuten lernen kannst

Tränen stiegen in eure Augen, ihr konntet es kaum glauben, wie unglaublich schön ihr in eurer Traumrobe ausseht und es wurde euch bewusster als je zuvor, dass ihr bald euren Traumpartner heiraten werdet. Dies ist der Moment, von dem wir seit unserer Kindheit träumen: Der Bridal Moment. Wenn wir ihn dann endlich erleben, hat er etwas Magisches an sich. Wir können einfach nicht mehr aufhören, wie die Sonne höchstpersönlich, zu strahlen. Ich liebe es, meine Bräute, die ich durch ihre Vorbereitungen begleite, nach diesem einmaligen Erlebnis wieder zu treffen.

Doch hört der Braut-Look mit dem richtigen Kleid noch lange nicht auf. Es ist das richtige Styling, passend zum Kleid und Konzept der Hochzeit und im Einklang mit eurer Persönlichkeit und eurem Stil, das euren Look vollendet.

Dies ist ein Element, das bei der Planung zunächst häufig übersehen wird. Um dem vorzubeugen, habe ich Carina Fürbeck von Katoni eingeladen, euch 3 Styling-Tipps, inspiriert von royalen Bräuten, vorzustellen. Denn wer könnte besser als Stilinspiration dienen, als echte Prinzessinnen, die mit ihren Looks hunderte von „normalen“ Bräuten beeinflussen?

Carina hat sich ausgiebig mit dem Look royaler Bräute auseinandergesetzt. Schaut euch hier ihre Illustration der ikonischsten, royalen Looks europäischer Prinzessinnen an:

*Die Illustration wurde freundlicherweise von Katoni.at zur Verfügung gestellt.

 

1. Tragt dezentes Make-Up

An eurem großen Tag wollt ihr euch selbstverständlich von eurer besten Seite zeigen und da sind Hilfsmittelchen, wie Make-Up, erlaubt und unabkömmlich. Doch wollt ihr auf eurer Hochzeit auch authentisch sein. Zu viel Make-Up kann euch unnatürlich und verändert wirken und fühlen lassen. Natürliches Make-Up, das euch noch schöner erstrahlen lasst, als ihr es eh seid, hilft euch dabei, euch selbst zu sein. Dies wirkt sich positiv auf eure Feier, euer Wohlbefinden und eure Hochzeitsfotos aus.

Wirft man einen Blick auf die royalen Bräute, erkennt man, dass sich auch dort der Trend natürlichen Make-Ups durchzieht. Das höchste der Gefühle sind rote Lippen, wie sie Grace Kelly getragen hat, oder dunkelrote Lippen mit dunkeln und langgezogenen Augenbrauen, wie Ingrid, ganz im Stil der 30er Jahre, gestylt wurde. Wenn ihr es im Alltag etwas auffälliger mögt, sind dies zwei Alternativen, eurem natürlichen Look etwas Besonderes hinzuzufügen.

 

2. Vergesst die richtigen Accessoires nicht

Accessoires, wie passende Schuhe, ein geeignetes Blumenbouquet und eventuell ein Schleier, dienen dazu, euren Look komplett zu machen. Außerdem könnt ihr so, das Flair eures Hochzeitskonzepts ausstrahlen und eure Feier noch runder wirken lassen.

Schuhe

Egal ob ihr klassisch, Bohème chic oder im Vintage-Stil heiratet, das Konzept sollte sich bei der Wahl eurer Schuhe widerspiegeln.

Blickt man etwas genauer auf das Outfit von Grace Kelly, lässt sich erkennen, dass ihre Schuhe passend zur Spitze ihres Oberteils gefertigt wurden. Dies liegt selbstverständlich etwas über dem Budget der meisten Bräute, doch kann man auch mit kleinerem Budget Schuhe, im Stil des Kleides finden.

Heiratet ihr Bohème Chic, können Schuhe eventuell auch weggelassen werden oder euer Kleid mit luftigen Sandalen kombiniert werden. Am wichtigsten ist, dass das Gesamtbild stimmig ist.

Blumenbouquet

Das richtige Bouquet kann den Ton eurer Hochzeit so richtig untermalen. Für eine Hippie inspirierte Hochzeit, ist ein locker gebundenes Bouquet, das einzelne Blumen zufällig herausstechen lässt, eine prima Wahl, da er ungezwungen wirkt. Je nachdem, ob ihr die Aufmerksamkeit hauptsächlich bei euch oder auch auf dem Strauß belassen wollt, kann das Bouquet größer oder kleiner ausfallen.

Heiratet ihr klassisch, sind ein eng gebundenes Bouquet oder ein Wasserfall mit Klassikern, wie Callas, eine gelungene Wahl.

Ein Blick auf die royalen Bräute zeigt, dass beides im Trend liegt. Den ultimativen Wasserfall hatte Mette-Marit. Ein langer Blumenläufer dieser Art, ist besonders für Bräute mit schlichtem und dezentem Kleid eine interessante Überlegung.

Schleier

Wobei ein Brautschleier für viele moderne Bräute nicht in Frage kommt, würde ich empfehlen, bei der Anprobe des Kleides, zumindest einen anzuprobieren. Oftmals ist es der Schleier, der das Braut-Feeling aufkommen lässt, da es ein Accessoire ist, das nur zu Hochzeiten getragen wird.

Für royale Bräute ist der Schleier ein Muss, keine der Bräute hat ihn bisher weggelassen. Dies ist wohl aufgrund altehrwürdiger Traditionen.

 

3. Wählt den passenden Schmuck

Brautschmuck fällt heutzutage vielfältig aus. Er kann klassischer Silber- oder Goldschmuck sein oder aber auch aus natürlichen Materialien, wie Blumen oder einer Kombination aus Beidem, bestehen.

Auch hier ist es wieder wichtig, das Hochzeitskonzept und euren persönlichen Alltagsstil im Auge zu behalten. Tragt ihr generell Silber oder Gold, solltet ihr euch für dasselbe Material an eurer Hochzeit entscheiden. Nichts ist wichtiger, als dass ihr euch wohlfühlt.

Liebt ihr einen Vintage inspirierten Look, sind Perlenketten eine schöne Idee. Ingrid geht hier wieder mit Beispiel voran. Die Prinzessinnen-Braut der 30er Jahre trug drei Perlenketten verschiedener Längen.

Wer mit Schmuck nichts am Hut hat, sollte sich auch am Hochzeitstag nicht zwingen, diesen zu tragen, außer es fühlt sich für diesen Anlass richtig an. Eine schöne und immer beliebter werdende Alternative ist Blumenschmuck für das Haar. Caroline von Monaco ging mit diesem Look 1978 voran.

 

So, nun hoffe ich, dass euch Carina ein wenig inspiriert hat!

Das richtige Styling ist, wie ihr seht, eine komplexe Angelegenheit, weshalb ich meinen Bräuten im Rahmen der Komplett-Planerei auch passende Styling-Experten ans Herz lege.

 

Herzlichst, eure

Unterschrift©Magdalena Maas-Vavra
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